Zusammenfassung Podiumsdiskussion 2011

Hinterlasse einen Kommentar
Teilen
Die Diskutanten

Ein Pressesprecher von Greenpeace, ein Journalist und Geschäftsführer von „netzwerk rechnerche“ und der Geschäftsführer einer führenden Kommunikationsagentur in Berlin: Ein hochkarätiges Podium hatte sich angekündigt zur Diskussionsrunde des FSRKW.

hochkarätige Gäste

Gemeinsam mit Wilfried Huismann und Christine Wohlgemuth diskutierten Michael Hopf, Günter Bartsch und Imran Ayata am Montag im Rathausfestsaal zum Thema „Non-Government- Organisations – zwischen Ethik und Aufmerksamkeit“. Mit rund 150 Gästen war der Festsaal gut gefüllt.

Nach Einführungsworten durch Nora Denner und Fabian Triphan vom Fachschaftsrat, begann die Diskussion mit kurzen Eingangsstatements der Diskutanten, in denen diese ihre Fachgebiete und ihre Positionen zum Thema darlegten.

„viele Themen nicht sexy genug“

Imran Ayata etwa stellte fest, dass die Kommunikation von Nichtregierungsorganisationen nicht immer laut sein müsse, sondern eher „immer schlau, manchmal laut“ und das  „Ziel das Ziel“ bleiben solle, nicht die Lautheit als Selbstzweck.

Greenpeace-Pressesprecher Michael Hopf hingegen führte aus, dass „viele Themen nicht sexy genug“ seien um damit auf Spendenfang zu gehen und auch Wilfried Huismann pflichtete ihm bei: „Eine Kampagne zur Rettung des Blauwals zieht mehr, als irgendein unbekannter afrikanischer Affe.“

Hitzige Disukussion mit einigen Lachern

Die anschließende Diskussion dauerte rund eine Dreiviertelstunde und wurde zwischendurch immer wieder hitzig, bot jedoch auch Platz für den einen oder anderen Lacher.

Eine zentrale Frage des Abends war  die nach NGOs als Wirtschaftsunternehmen: Ob ihre Informationen  von Journalisten zum Beispiel mit der gleichen Sorgfalt hinterfragt  werden müssen und ob dies in der Praxis auch geschieht, oder ob sie  sich durch Kooperationen mit großen Unternehmen korrumpieren  lassen.

Einig waren sich jedoch alle Diskutanten, dass NGOs ein „heterogenes Feld“ seien, wie Christine Wohlgemuth es ausdrückte und sich nicht alle Organisationen über einen Kamm scheren ließen.

„Die Spreu vom Weizen trennen“, konstatierte Günter Bartsch. Imran Ayata drückte etwas milder aus: „Es gibt keine Guten und Bösen.“

rege Beteiligung des Publikums

Anschließend blieb noch Raum für Fragen aus dem Publikum, die reichlich gestellt wurden. Etwa zur Bedeutung von Globalisierung für NGOs oder zu ihrer Vertrauenswürdigkeit. Nach gut 1,5 Stunden endete der Abend mit einem Sektempfang.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.